Die 5 Sprachen der Liebe

Die Sehnsucht nach Zuwendung, Liebe und „Gesehen werden“ gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.
Häufig erlebe ich allerdings, dass sich der Blick frustriert darauf richtet, was der Partner/ die Partnerin doch bitte schon sagen, tun und einbringen könnte, damit sich Beziehung gut anfühlt: „ Ich habe das ganze neue Haus so schön eingerichtet, aber er sagt mir nicht einmal, wie wohl er sich fühlt, oder wie toll ich das gemacht habe.“ „Ich tue eh’ schon alles, aber ich kann es ihr nie recht machen. Ständig will sie etwas anders oder besser.“ … Wir gehen in der Partnerschaft davon aus, dass der andere EXAKT genauso denkt und fühlt wie wir.

ABER… nein, das ist überhaupt nicht so.

Könnten Vorwürfe, Rückzugsgefechte und Nörgelei in den Vordergrund getreten sein, weil die Partner einander nicht verstehen und sie damit den „Beziehungstank“ leer gefahren haben? Denn ähnlich einem Auto, das nur „gut läuft“, wenn der Tank ausreichend gefüllt ist, läuft die Beziehung in den „roten Bereich“, wenn die Kommunikation der Partner derart belastet verläuft. Wenn unser ‚Beziehungstank‘ leer ist, wird der Blick auf den Partner kritischer, Streitereien häufen sich, bis man letztlich alles in Frage stellt.

Wie kann es nun gelingen, dass sich der andere gesehen und geliebt fühlt und ihn meine Liebesbekundungen erreichen?
Jeder von uns benutzt bevorzugt eine Sprache, mit der Zuneigung und Liebe ausdrückt wird und über die Liebe empfangen werden kann. Gary Chapman hat diese 5 Sprachen der Liebe folgendermaßen benannt:

Nehmen wir beispielsweise eine Frau, die bevorzugt über die Sprache „Lob und Anerkennung“ kommuniziert und ihren Partner, dessen „Muttersprache“ allerdings „Hilfsbereitschaft“ ist. Im Alltag wird „ER“ selbstverständlich den Müll raustragen, das Geschirr in den Spüler stellen, …. „SIE“ verschenkt großzügig liebevolle Worte der Anerkennung. Beide erreichen mit „ihrer Sprache der Liebe“ den anderen nicht. Ähnlich wie bei einer Fremdsprache. Beginnen wir nun die „Vokabeln“ zu erkennen und lernen, ermöglicht das eine andere Art der gegenseitigen

3 Schritte zu einer verbesserten Kommunikation

 

1. Schritt

Ich kenne die Sprache der Liebe, die mein Partner/meine Partnerin benutzt und kann so die Zeichen der Zuneigung bewusster erkennen und wahrnehmen.

 

2. Schritt

Ich übe die Sprache meines Partners/meiner Partnerin und „spreche“ in dieser. Bei unserem Paar würde das beispielsweise bedeuten, dass „ER“ ihr Dinge sagt, die sie positiv auszeichnen und „SIE“ ihn morgens mit einem frisch zubereiteten Kaffee erfreut.

 

3. Schritt

Vielleicht kann die Frage: „Was kann ich heute beitragen, dass unser ‚Beziehungstank‘ gefüllt wird?“ einen völlig anderen Ansatz in die Kommunikation bringen?

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Ich freue mich auf Deine Anregungen und Fragen in den Kommentaren.
Du kannst mir aber auch jederzeit eine persönliche Nachricht per E-Mail schicken an mail@petra-olenyi.de

Petra Olenyi

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