13 Dinge, die in 13 Jahren belangloser sein werden

Zu oft lassen uns die kleinen Alltagsfrustrationen blind für die Schönheit des Lebens werden. Wir befinden uns in Gedankenkarussellen, aus denen wir den Ausstieg nicht finden. Nicht wahrnehmend, dass unser Leben so viel mehr umfasst, als diesen kleinen Ausschnitt, der uns gerade  umtreibt.

Das Schöne ist, je älter wir werden, desto ruhiger werden wir. Das Leben reduziert schleichend die (An-)Spannung und erhöht die Gelassenheit. Hier sind 13 Aspekte, die mir aus dem eigenen Erleben sehr vertraut „zugeflogen“ sind.

 

13, warum gerade 13? Vielleicht, weil ich an einem Freitag, den 13. geboren wurde 😉

 

  1. Die unvermeidbaren Alltags-Frustrationen

Der ALLERGRÖSSTE Teil der Vorfälle oder Gegebenheiten, die dich heute stressen oder belasten, haben bereits im nächsten Jahr (Monat?) an Bedeutung verloren. Alles geht vorüber- auch dies, da unser Leben im permanenten Fluss ist.

  1. Das kleine Scheitern, das dein Selbst-Bewusstsein ankratzt

Wir sind nicht als Meister jeder Disziplin unterwegs- keiner von uns, wie auch. Das tägliche Straucheln hat nichts mit unserem Wert zu tun, zeigt es doch vielmehr, dass wir „in Bewegung“ sind.

  1. Wie „perfekt“ alles sein könnte oder sollte

Zwischen Perfektionismus und ehrlichem Bemühen um gute Ergebnisse liegt ein schmaler Grat. Es ist gut, einen Plan zu haben, aber noch besser, wenn dieser durch das Leben ersetzt werden darf. Das Hadern über „unperfekte“ Verläufe und das Nachtrauern nicht optimal genutzter Gelegenheiten sorgen dafür, dass ich den jetzigen Moment vielleicht nicht „vollkommen“ nutze.

  1. Sich komplett sicher fühlen, bevor du den ersten Schritt tust

Woooh, das ist eine meiner Spezial-Aufgaben im Leben ;-): Selbstzweifel und Ängste davor, zu scheitern, erfolglos zu sein, sich lächerlich zu machen, oder …

verhindern den ersten Schritt in ein neues Vorhaben. Meine Erfahrung ist, dass Vertrauen und Zuversicht das „Abfallprodukt“  vom Handeln sind. Mit jedem erledigten Mini-Erfolg gewinnst du an Schwung und neue Erkenntnisse, die dir für den zweiten Schritt dienen.

  1. Beklagen-Beschweren-Jammern

Die Verantwortung für dein Befinden im eigenen Leben zu übernehmen, kickt all die „Täter, Schuldigen und Bösen“ aus deinem Leben. Du brauchst niemanden mehr, den du für deine Stimmung verantwortlich machst, weil du selbst entscheiden möchtest, wie du über das Erlebte denkst und fühlst, welches Handeln du daraus ableitest und wie deine Haltung zu etwas ist.

 

  1. Der Druck, das ganz Besondere SOFORT liefern zu müssen

Manche Dinge wollen Zeit, Zeit um zu reifen, zu wachsen und sich zu zeigen. Je älter ich werde, desto mehr beginne ich zu akzeptieren, dass es gute Dinge verdienen mehr, länger und häufiger Aufmerksamkeit zu erhalten. Jeden Tag ein bisschen weiter. Auch wenn wachsende Lebenserfahrung manche Dinge beschleunigen könnte, erinnert mich gerade die Erfahrung, dass die  Schnellschüsse selten meine besten Schritte waren.

  1. Bedeutsamkeit am Terminkalender festmachen

Ist das Leben vollgepackt mit Plänen, Verabredungen und Vorhaben, steigt die Möglichkeit, nicht alles zu schaffen,  … vielleicht sogar noch alles zu schaffen, aber nicht mehr genießen zu können oder gar des Bedauern, Dinge absagen zu müssen, weil die Planung zu dicht war. Die Corona-Quarantäne hat mich gelehrt, dass unverplante Zeit Raum schafft für großartige kleine, leise Erlebnisse und Erfahrungen, die völlig unerwartet „geliefert“ werden.

 

 

  1. Kontrolle haben (ständig!)

Je älter wir werden, desto mehr erkennen wir, wie WENIG wir „eigentlich“ kontrollieren können. Auch wenn wir vieles nicht verstehen, was täglich um uns herum passiert, ist das Vertrauen in einen Lebensfluss sehr entlastend.

Vielleicht kennst du das auch, dass etwas, das du so niemals wolltest, sich als genau das Beste herausstellt, was du im Moment benötigst?

 

  1. Jedermanns Zustimmung erhalten

Das ist ÜBERHAUPT ganz und gar nicht möglich. Persönliches Glück oder auch Erfolg lässt sich nicht durch die Sicht anderer auf dich gewinnen.

Deswegen ist es doch ein guter erster Schritt, wenn du tatsächlich DEINE 100%ige Zustimmung zu deinen Entscheidungen erhältst. Ich persönlich empfinde authentische Menschen als sehr wohltuend und entlastend im Miteinander.

  1. Alles persönlich nehmen

Wenn du die Äußerungen deiner Mitmenschen ausschließlich persönlich nimmst, fühlst du dich ein Leben lang angegriffen. Der alte Spruch: „Was Hans über Peter sagt, sagt mehr über Hans als über Peter.“, zeigt, dass die meisten Äußerungen das „Thema“ des Gegenübers sind, allerdings komplett die Verantwortung bei dir liegt, wie du damit umgehst.

  1. Diskussionen gewinnen

Willst du Recht haben oder glücklich sein? Miss nicht deine Kompetenz oder deinen Selbstwert an gewonnenen Diskussionen. Viele Auseinandersetzungen können nicht zu dem „einen Richtig“ führen, da wir alle aus einer ganz persönlichen Wahrnehmung heraus filtern.

  1. Äußere Schönheit

Schönheit selbst hat häufig gar nichts mit Aussehen zu tun. Es ist das, was du als Mensch bist und lebst, wie sich andere Menschen in deiner Gegenwart fühlen und letztlich, wie du dich mit dir selbst fühlst. Das alles überstrahlt jede Falte, jedes Kilo, jeden vermeintlichen äußeren Makel.

  1. Flache Beziehungen

Verbringe Massen an Zeit mit den Menschen, die dir wirklich, wirklich wichtig sind. Deine Lebenszeit ist begrenzt, und früher oder später möchtest du sie mit Menschen teilen, die in dir das Gefühl von Wärme, Sicherheit und Liebe verbreiten.

 

Nachgedanken

 

Eine Einsicht aus dem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware ist: „Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.“

Achte jeden Tag deines Lebens darauf, dass du dir genug Freude gönnst und dass das, was dir Freude nimmt, wenig (oder gar keinen) Raum erhält:

Lache laut und herzlich, auch wenn es sich vielleicht nicht schickt, singe im Auto …  bei offenem Fenster, genieße Schoki und guten Wein, male und schreibe, … LEBE dein Leben jetzt.

Herzlichst Petra

 

Hier schreibe ich für Dich

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Du kannst mir aber auch jederzeit eine persönliche Nachricht per E-Mail schicken an mail@petra-olenyi.de

Petra Olenyi

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